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Sommerzeltlager 2014

 
Ein spannendes Sommerzeltlager erlebten 361 Kinder und Jugendliche aus 21 Jugendfeuerwehren am Wochenende auf der Altlußheimer Festwiese. Bereits zum 43. Mal verwandelte sich das Areal am Rhein zu einer beeindruckenden und fröhlichen Zeltstadt. Wimpel, Fahnen und Schilder waren an den Zelten aufgehängt worden, und viele bauten sich ihren persönlichen "Wohlfühlbereich" vor ihren Schlafzelten auf. Pools, ideenreiche Sitzgruppen und selbst gebastelte Maskottchen konnten so in der gesamten Zeltstadt bewundert werden.
Nach dem musikalischen Auftakt des Spielmannszuges begrüßte Kommandant Peter Bierlein jede Feuerwehr persönlich und erhielt sofort lautstarke Grüße zurück. "Die Sommerferien können doch überhaupt nicht besser starten, als mit dem Zeltlager hier in Altlußheim. Ich wünsche allen viel Spaß und faire Wettkämpfe", sagte Bierlein. Den Wünschen schloss sich Bürgermeister Hartmut Beck an, der die Gäste ebenfalls am Rhein begrüßte.
 
 

Spontan Patrouille gegründet 

Weil der Fluss derzeit bis an den Weg ragt, rief Jugendwart Kevin Wetzler zu höchster Vorsicht auf: "Haltet Abstand zum Wasser, die Strömung kann sehr gefährlich sein." Die Feuerwehr Eberbach hatte kurzerhand eine "Hochwasserpatrouille" gegründet. "Sie hatten ihre Zelte nah am Rhein aufgeschlagen, schrieben Warnschilder, machten Absperrungen und hatten das gesamte Ufer immer im Auge", freute sich Kevin Wetzler über die Truppe, die allerdings nicht zum Einsatz kommen musste.
Beim "Spiel ohne Grenzen" mussten die Jungen und Mädchen an vier Stationen Wasser in verschiedenen Varianten zwischen zwei Gefäßen transportieren. Es zeigte sich, dass es viel Geschick verlangt, wenn man zu zweit in einem Schwimmring steckt und dann noch über eine Bank balancieren oder darüber steigen muss. Nur zusammen waren gute Ergebnisse zu erreichen. Auch bei der Olympiade waren Teamgeist und Geschick gefragt. Beim "Armaturenpuzzle" mussten Feuerwehrarmaturen schnell und dekorativ verbaut werden und beim "Feuerpatschentennis" galt es, einen Tischtennisball so weit es ging davon zu schlagen.
 

Keine Probleme mit Alkohol

In der wettkampffreien Zeit wurde zwischen den Zelten mit Bällen gespielt. Und wer sich nicht ordentlich benahm, wurde auch mal von seinen Jugendfeuerwehr-Kameraden an einen Marterpfahl gebunden. "Ich war frech zu meinen Betreuern" stand auf dem Bauch des Täters, und die Warnung schien bei allen gefruchtet zu haben: "In diesem Jahr können wir auf ein vorbildliches Verhalten von allen Teilnehmern zurück blicken", freute sich der Jugendwart. "Die Nachtruhe wurde immer eingehalten und was uns ganz besonderes freut ist der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol. Sowohl bei älteren Mitgliedern der Jugendfeuerwehren, aber auch bei Jugendleitern und Besuchern gab es keine Probleme."
Erfreut waren die Veranstalter auch über den großen Zuspruch beim Kistenklettern, das als freiwillige Disziplin angeboten wurde. Gesichert mit Gurt und Seil stapelten die zukünftigen Feuerwehrleute Cola- Kisten zu meterhohen Türmen übereinander. Außerdem gab es eine Nachtwanderung und einen Tauziehwettbewerb für Jugendliche, aber auch Erwachsene.
 
Platzierungen:
 
Nachtwanderung : 1. Dühren | , 2. Dühren ||, 3. Nußbaum, 4. Schwanheim
 
Tauziehen (Aktive gegen LF8) 1. Bierbank aus Reilingen, 2. Dühren, 3. Altlußheim
 
Lagerolympiade 1. Dühren | , 2. Brühl |, 3. Dühren ||
 
Spiel ohne Grenzen 1. Dühren | , 2. Brühl ||, 3. Brühl |
 
Tauziehen U16 1. Eppelheim , 2. Dühren, 3. Wörth/Nußbaum
 
Nachtwanderung 1. Dühren, 2. Nußbaum, 3. Reilingen
 
Quelle: morgenweb.de